{"id":390,"date":"2018-06-28T09:50:31","date_gmt":"2018-06-28T07:50:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mischmash.de\/?p=390"},"modified":"2020-06-10T16:09:30","modified_gmt":"2020-06-10T14:09:30","slug":"bis-dass-der-tod-uns-scheidet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mischmash.de\/?p=390","title":{"rendered":"Bis dass der Tod uns scheidet"},"content":{"rendered":"<p><strong>&nbsp;(von J\u00f6rg Olvermann)<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-21-um-23.12.18.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-322\" src=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-21-um-23.12.18-596x1024.png\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"1024\" srcset=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-21-um-23.12.18-596x1024.png 596w, http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-21-um-23.12.18-175x300.png 175w, http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-21-um-23.12.18.png 722w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_bisdassdertod.mov\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(Klicken f\u00fcr animiertes Bild)<\/a><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>\u201eKolja, endlich bist du da, mein Kolja\u201c sagte Charlotte z\u00e4rtlich, als ich ihre Hand dr\u00fcckte.<br \/>\n\u201eIch bin nicht Kolja, ich bin Max\u201c, antwortete ich verdutzt. \u201eWer ist denn Kolja?\u201c<br \/>\nIch bekam keine Antwort.<br \/>\nCharlotte lag im Sterben. Hirntumor. Sie war 93 Jahre alt und ich kannte sie jetzt ein halbes Jahr. Ich war ihr \u201eSterbebegleiter\u201c. Oder \u201eehrenamtlicher Lebensbegleiter\u201c wie es die Leitung des Treptower Helenenstifts nannte.<br \/>\nAuch bei meinem n\u00e4chsten Besuch ein paar Tage sp\u00e4ter erkannte sie mich nicht.<br \/>\n\u201eKolja, Kolja, so lange hast du mich warten lassen. Aber nun bist du ja endlich da!\u201c<br \/>\nCharlotte war verwirrt. Aber sie schien zufrieden zu sein. Zum ersten Mal seit langer Zeit.<br \/>\nVor sechs Monaten lernte ich Charlotte kennen. Sie war eine schlecht gelaunte alte Dame.<br \/>\n\u201eIch brauche keinen Aufpasser\u201c, sagte sie schroff, als ich mich ihr als Begleiter vorstellte. \u201eIch bin immer alleine zurechtgekommen!\u201c<br \/>\nErst als ich ihr versicherte, dass ich nicht auf sie aufpassen, sondern sie nur ab und an beim Spazierengehen begleiten wollte, lenkte sie schlie\u00dflich ein.<br \/>\n\u201eAlso gut. Wenn Sie mir versprechen, mit mir einmal die Woche in den Treptower Park zu den Schw\u00e4nen zu gehen, dann bitte, begleiten Sie mich.\u201c<br \/>\nVon da an holte ich Charlotte dienstags um 15 Uhr ab. Sie wartete schon im Foyer auf mich, ungeduldig, und beide H\u00e4nde fest um den Rollator geklammert. F\u00fcr den guten Kilometer zum Treptower Park brauchten wir eine knappe Stunde. Wir redeten kaum. Ihre Schmerzen beim Gehen verbarg sie hinter einem regungslosen Gesicht. Erst als wir am Treptower Hafen ankamen, wurde sie gespr\u00e4chiger:<br \/>\n\u201eKommen Sie Max, gehen wir zu den Schw\u00e4nen!\u201c<br \/>\nIch f\u00fchrte sie vorsichtig ans Ufer und als sie den ersten Schwan erblickte, zeigte sich in ihrem Gesicht eine Art L\u00e4cheln. Wir f\u00fctterten die Schw\u00e4ne mit Haferflocken. Auf dem Weg nach Hause sagte sie dann:<br \/>\n\u201eSchw\u00e4ne sind die erhabensten Tiere. Sie bleiben ein Leben lang zusammen. Und wenn ein Schwan stirbt, wartet der andere auf seine R\u00fcckkehr. Sie bleiben lieber alleine, als untreu zu werden!\u201c<\/p>\n<p>Nach einigen w\u00f6chentlichen Spazierg\u00e4ngen rief mich Charlottes \u00c4rztin an:<br \/>\n\u201eSie k\u00f6nnen mit Frau Schulz nicht mehr spazieren gehen. Ihr Hirntumor wird gr\u00f6\u00dfer.\u201c<br \/>\nVon da an erkannte mich Charlotte nicht mehr.<br \/>\n\u201eKolja, Kolja. Wann heiraten wir endlich? Du hast es mir versprochen.\u201c Charlotte begann zu weinen, als ich bei meinem n\u00e4chsten Besuch an ihr Bett trat. Als ich ihr die Tr\u00e4nen abwischen wollte, wehrte sie meine Hand ab.<br \/>\n\u201eLass mich in Ruhe, du wirst es ja doch nicht tun. Du hast bestimmt schon ein russisches Flittchen!\u201c Dann begann sie laut zu schreien. Eine Pflegerin eilte herbei und sagte gelassen:<br \/>\n\u201eAch, das kennen wir jetzt schon bei ihr. Ich gebe ihr ein paar Tropfen und dann h\u00f6rt das Theater gleich auf.\u201c<br \/>\nIch suchte Charlottes \u00c4rztin auf. Konnte es nicht doch sein, dass dieser Kolja, f\u00fcr den sie mich hielt, ein Mensch in ihrem Leben war? Vielleicht konnte man ihn ja ausfindig machen?<br \/>\n\u201eGeben Sie sich keine M\u00fche\u201c, sagte die \u00c4rztin und machte keinen Hehl daraus, dass sie meine Frage f\u00fcr naiv hielt. \u201eEin Hirntumor ist wie ein Computer-Virus, der den ganzen Speicher durcheinander bringt. Es kann gut sein, dass dieser Kolja einfach nur eine Figur aus einem M\u00e4rchen ist, das sie mal als Kind gelesen hat.\u201c<br \/>\nAuch mit der Heimleitung machte ich nochmal einen Termin.<br \/>\n\u201eIch glaube, dieser Kolja ist ein wichtiger Mann f\u00fcr Charlotte gewesen. Sehen Sie keine M\u00f6glichkeit, vielleicht doch etwas herauszufinden?\u201c, fragte ich nach.<br \/>\n\u201eHerr Meininger!\u201c, herrschte mich die Heimleiterin an, \u201edie \u00c4rztin hat Sie doch nun mehrmals \u00fcber die Auswirkungen des Tumors aufgekl\u00e4rt. Charlotte Schulz fantasiert. Konzentrieren Sie sich bitte auf die reine Sterbebegleitung und spielen Sie nicht Detektiv im Leben einer sterbenden Bewohnerin.\u201c<br \/>\nIhre Worte klangen wie eine Drohung.<br \/>\n\u00dcber eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt erfuhr ich Charlottes letzte Meldeadresse.<br \/>\nDas Haus Heidelberger Ecke Lohm\u00fchlenstra\u00dfe war ein renovierter Plattenbau. Auf einigen Balkonen waren Gartenzwerge und Deutschlandfahnen zu sehen.<br \/>\nIch klingelte im Erdgeschoss. Eine Frau in den 60ern \u00f6ffnete neugierig die T\u00fcr.<br \/>\n\u201eGuten Tag, sagte ich, \u201eich bin Max Meininger und bin auf der Suche nach Informationen \u00fcber eine ehemalige Nachbarin.\u201c<br \/>\n\u201eAch, kommen Sie von SAT 1? Bitte melde dich? Wo ist denn die Julia Leischick?\u201c<br \/>\n\u201e\u00c4h, ja, also nein. Ich wollte nur etwas erfahren \u00fcber Charlotte Schulz. Sie muss bis vor etwa 3 Jahren hier im Haus&#8230;\u201c<br \/>\n\u201eSie meinen olle Stasi-Schulz?\u201c<br \/>\n\u201eCharlotte Schulz war bei der Stasi?\u201c, fragte ich.<br \/>\n\u201eDie Schulz? Na klar. Eine feine Person war die. Also die h\u00e4tte ihre eigenen Kinder an der Mauer erschossen. Zum Gl\u00fcck hatte sie keine, das Aas. Die ganze Nachbarschaft hat sie ausspioniert. War mit den Grenzern vorne an der Mauer per Du. Gewohnt hat sie direkt \u00fcber mir. Pass ma uff, hab ich immer zu mein Mann gesagt. Unsere Decke hat Ohren. Hab immer den Rias in der K\u00fcche leiser gedreht, wenn ick wusste, dass sie zu Hause war!\u201c<br \/>\nVerst\u00f6rt lie\u00df ich die Frau stehen und stieg ein Stockwerk h\u00f6her.<br \/>\nAuch hier \u00f6ffnete mir eine Frau die T\u00fcr. Sie war etwa in meinem Alter und reagierte sehr viel ruhiger auf meine Nachfrage nach Charlotte. Sie stellte sich als Frauke vor und bat mich herein.<br \/>\n\u201eIch bin vor 3 Jahren hier eingezogen\u201c, erz\u00e4hlte sie. \u201eIn der Wohnung waren sogar noch einige M\u00f6bel der Vormieterin. Es hie\u00df, sie sei sehr pl\u00f6tzlich ins Heim gezogen und k\u00e4me auch nicht mehr zur\u00fcck.\u201c<br \/>\n\u201eWas haben Sie mit den M\u00f6beln gemacht?\u201c, wollte ich wissen.<br \/>\n\u201eGespendet, aber in einer Kommode habe ich tats\u00e4chlich noch ein paar pers\u00f6nliche Sachen gefunden. Wollen Sie sie sehen?\u201c<br \/>\nFrauke zog eine alte Zigarrenkiste aus dem Regal und breitete den Inhalt vor mir aus. Es waren Fotos, alle sorgf\u00e4ltig beschriftet.<br \/>\nSchwerin, 1938: Charlotte in einem wei\u00dfen Sommerkleid<br \/>\nG\u00fcstrow, 1944: Charlotte in grauen Hosen und einem weiten Hemd auf einem Traktor sitzend<br \/>\nMoskau 1973: Charlotte und um sie herum 12 M\u00e4nner. Alle tragen Uniform.<br \/>\n\u201eIhre Nachbarin erz\u00e4hlt, dass Charlotte bei der Stasi war.\u201c<br \/>\n\u201eJa, das ist schon m\u00f6glich\u201c, sagte Frauke, \u201eein Foto in Moskau mit Uniform, das ist schon eher ungew\u00f6hnlich \u2013 selbst f\u00fcr eine DDR-B\u00fcrgerin. Ich habe ja selbst russisch studiert und mich sehr mit der deutsch-sowjetischen Geschichte besch\u00e4ftigt. Deshalb fand ich vor allem diesen Brief interessant.\u201c<br \/>\nFrauke zog unter den Bildern ein graues Kuvert aus der Zigarrenkiste hervor.<br \/>\n\u201eDas ist ein Brief aus der Sowjetunion aus dem Jahre 1946. Er ist an Charlotte gerichtet.\u201c<br \/>\n\u201eUnd Sie verstehen den Inhalt?\u201c, fragte ich, \u201cWorum geht es?\u201c<br \/>\n\u201eJa, ich habe ihn mehrmals gelesen und \u00fcbersetzt\u201c, sagte Frauke, nicht ganz ohne Stolz.<br \/>\n\u201eAlso, Charlotte Schulz hatte wohl 1945 einen russischen Offizier kennengelernt. Kurz nach Kriegsende. Aber Kolja, so hie\u00df er, wurde wohl wieder in die Sowjetunion berufen. In dem Brief beteuert er seine Liebe zu ihr. Er nennt sie sogar seinen \u201eSchwan\u201c und verspricht ihr, mit einem bl\u00fctenwei\u00dfen Hochzeitskleid nach Deutschland zur\u00fcckzukehren und sie zu heiraten.\u201c<br \/>\n\u201eWas aber wohl nie geschehen ist\u201c, sagte ich.<br \/>\n\u201eWohl kaum\u201c, sagte Frauke, \u201eBeziehungen zwischen Deutschen und Sowjets kurz nach dem Krieg waren ja ein absolutes Tabu.\u201c<br \/>\n\u201eUnd trotzdem hat Charlotte auf ihn gewartet \u2013 treu wie ein Schwan.\u201c<br \/>\nFrauke und ich schauten uns traurig an. Wir packten die Fotos und den Brief zur\u00fcck in die Kiste. Zum Abschied gab mir Frauke ihre Telefonnummer.<br \/>\n\u201eMelden Sie sich\u201c, sagte sie und dr\u00fcckte fest meine Hand.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen war es dunkel und kalt. Die Stra\u00dfenlaternen trugen einen tr\u00fcben Hof aus Novembernebel. Ich lief r\u00fcber in die Weserstra\u00dfe, setzte mich in eine Kneipe und bestellte Bier.<br \/>\n\u201eKummer?\u201c, fragte mich die junge Kellnerin. Ich antwortete nicht. Sie stellte mir einen Wodka neben das Bierglas.<br \/>\n\u201eGeht aufs Haus\u201c, sagte sie, \u201ekalter Wodka statt warmer Worte.\u201c<br \/>\nIch l\u00e4chelte und fragte mich, warum Barkeeper immer die besten Therapeuten sind.<\/p>\n<p>Drei Weizen und etliche Schn\u00e4pse sp\u00e4ter trat ich nach drau\u00dfen. Meine Jacke stank nach Rauch und ich konnte den Wodka in meinem eigenen Atem riechen. Charlotte, Kolja und wei\u00dfe Schw\u00e4ne flogen in meinen Gedanken im Kreis. Ich wankte. Leicht und ziellos. Auf der Sonnenallee blieb ich vor einer \u00c4nderungsschneiderei stehen.Im Schaufenster hing ein vergilbtes Brautkleid.<br \/>\nAuf dem B\u00fcrgersteig daneben lagen Pflastersteine.<\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p>\u201eCharlotte Schulz, m\u00f6chtest du den hier anwesenden Kolja zu deinem Ehemann nehmen? Willst du ihn achten und ehren, bis dass der Tod euch scheidet? Und Kolja, m\u00f6chtest du die hier anwesende Charlotte Schulz zur Ehefrau nehmen? Willst du sie achten und ehren, bis dass der Tod euch scheidet?\u201c<br \/>\n\u201eJa\u201c, sagte Charlotte mit schwacher Stimme. Und auch ich sagte: \u201eJa, ich will.\u201c<br \/>\n\u201eDann erkl\u00e4re ich euch hiermit zu Mann zu Frau!\u201c<br \/>\nIch k\u00fcsste Charlotte auf die Stirn und f\u00fchrte ihre H\u00e4nde in den weichen T\u00fcll des Brautkleids.<br \/>\n\u201eF\u00fchlst du den sch\u00f6nen Stoff?\u201c, fragte ich sie, \u201ein der ganzen Sowjetunion gibt es kein so sch\u00f6nes Kleid wie dieses. Du bist mein Schwan, Charlotte!\u201c<br \/>\nCharlotte krallte ihre F\u00e4uste in das Brautkleid und l\u00e4chelte. Ihr Atem war ruhig und regelm\u00e4\u00dfig.<br \/>\n\u201eDanke, dass du so spontan gekommen bist, um die Standesbeamtin zu spielen\u201c, sagte ich zu Frauke.<br \/>\nZufrieden setzten wir uns beide an Charlottes Bett und hielten ihre Hand.<\/p>\n<p>Sie starb noch in derselben Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;(von J\u00f6rg Olvermann) (Klicken f\u00fcr animiertes Bild) &nbsp;\u201eKolja, endlich bist du da, mein Kolja\u201c sagte Charlotte z\u00e4rtlich, als ich ihre Hand dr\u00fcckte. \u201eIch bin nicht Kolja, ich bin Max\u201c, antwortete ich verdutzt. \u201eWer ist denn &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[20,19],"class_list":["post-390","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-joerg-olvermann","tag-augmenting-reality","tag-sonnenallee"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=390"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":514,"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390\/revisions\/514"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}