{"id":388,"date":"2018-06-28T09:39:42","date_gmt":"2018-06-28T07:39:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mischmash.de\/?p=388"},"modified":"2018-06-28T09:40:43","modified_gmt":"2018-06-28T07:40:43","slug":"foodfail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mischmash.de\/?p=388","title":{"rendered":"#foodfail"},"content":{"rendered":"<p>(von J\u00f6rg Olvermann)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_foodfail.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-304\" src=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_foodfail-576x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"576\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_foodfail-576x1024.jpg 576w, https:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_foodfail-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_foodfail-768x1366.jpg 768w, https:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/joerg_foodfail.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit einem lauten Seufzen baute sich Sebastian vor Lisas Schreibtisch auf und hielt ihr einen Ausdruck unter die Nase:<br \/>\n\u201eLisa, lies mir doch mal dein Rezept-Posting f\u00fcr die Urban Food Week vor.\u201c<br \/>\nLisa sah, dass Sebastian an mehreren Stellen des Artikels rote Ausrufezeichen gesetzt hatte. Zitternd nahm sie das Blatt Papier in die Hand:<br \/>\n\u201eHummus h\u00f6rt sich an wie das arabische Wort f\u00fcr Kompost und sieht auch ein bisschen so aus. Ist aber traditionelles Middle East Food vom Feinsten und wird aus p\u00fcrierten Kichererbsen gemacht. Um das eher unmodische Beige der Paste aufzuh\u00fcbschen, werden gern Petersilie und Zitronenscheiben als Dekoration geaddet. Vor allem Vegetarier und Veganer st\u00fcrzen sich auf das hippe Fashion Food und nicht zuletzt deshalb spielt das Gericht bei der diesj\u00e4hrigen Urban Food Week auf dem Berliner Messegel\u00e4nde eine Hauptrolle. Hier unsere Rezeptklassiker zum Selbermachen &#8230; \u201c<br \/>\nSebastian klopfte mit den Fingerspitzen nerv\u00f6s auf die Tischplatte.<br \/>\n\u201eF\u00e4llt dir was auf?\u201c, fragte er, \u201eNicht nur, dass der Content-Baustein stilistisch echt lame r\u00fcberkommt. Auch die Keyword-Dichte ist mies. Der Suchbegriff Hummus h\u00e4tte mindestens vier Mal vorkommen m\u00fcssen, sonst geht das Rezept in der generischen Google-Suche unter wie die Titanic im Atlantik. Und bei deinen Zutaten in den Rezepten ist Jogurt dabei. Das bringt die Veganer doch total auf die Palme!\u201c<br \/>\nSebastian machte eine Pause und senkte seine Stimme: \u201eLisa, so einen Patzer k\u00f6nnen wir uns nicht leisten. Sag mal, hatten wir eigentlich eine Probezeit vereinbart?\u201c<\/p>\n<p>\u201eBooze and Buzz\u201c hie\u00df die Social Media \u201eAgentur\u201c, bei der Lisa seit ein paar Wochen ein Praktikum machte. Die Agentur bestand nur aus Sebastian. Im Auftrag von Unternehmen erstellte Booze and Buzz kleine Artikel und Postings, die \u00fcber Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest und andere Plattformen verbreitet wurden. Sebastian war mal Texter bei Jung von Matt und \u00fcber seine Agenturkontakte holte er mehr oder weniger kleine Auftr\u00e4ge an Land. Mal ein Blog-Beitrag f\u00fcr ein Software-Startup, mal eine Instagram- Kampagne f\u00fcr ein Kosmetik-Label. Und jetzt eben die Social-Media-Betreuung der Urban Food Week.<\/p>\n<p>\u201eJeder Kanal im Content-Marketing kennt eigene Regeln\u201c, dozierte Sebastian beim Vorstellungsgespr\u00e4ch. \u201eTwitter lebt von den richtigen Hashtags, bei Pinterest brauchst du Artsy fartsy Fotos und bei Instagram kann\u2019s auch mal ein bisschen trashiger zugehen. So mit Stickern, Emoticons oder ner nicen Story. Wichtig ist, dass alles ein bisschen handgemacht, aber trotzdem total real r\u00fcberkommt. Den Rest erledigen unsere Influencer. Glaubst du, du kriegst das hin? Immerhin kann ich dir 400 Euro im Monat zahlen!\u201c<br \/>\nDamals hatte Lisa genickt und sich auf das Praktikum eingelassen. Nach dem verpatzten Master in Mediendesign konnte sie von dem Geld wenigstens eine Weile das teure WG-Zimmer halten und sich nebenbei auf die Bewerbung in Leipzig konzentrieren.<\/p>\n<p>Nach Sebastians Standpauke drehte sich Lisa erst mal ne Kippe und stellte sich auf den B\u00fcrgersteig vor das kleine Neuk\u00f6llner Ladenb\u00fcro, in dem Booze and Buzz residierte. Es war kurz nach 19 Uhr und einen fr\u00fchen Feierabend konnte sie wohl mal wieder vergessen. Dabei wollte sie sich dringend um ihre Mappe f\u00fcr die Kunsthochschule Leipzig k\u00fcmmern. Der Abgabeschluss war \u00fcbermorgen und au\u00dfer ein paar Skizzen und Collagen aus ihrer Abi-Zeit hatte sie noch nicht viel zusammen.<br \/>\nLisa rauchte schnell und inhalierte tief. Nach drei Minuten klopfte Sebastian von innen an die Scheibe und winkte sie hektisch herein.<br \/>\nEr telefonierte.<br \/>\n\u201eFood Story. Fancy Delicatessen. Street Style. Bis 21 Uhr. Kein Problem. Das kriegen wir hin.\u201c Sebastian legte auf und wandte sich an seine Praktikantin.<br \/>\n\u201eHey Lisa, wie war die Pause? Du, stell dir vor, die Dudes von der Food Week brauchen heute Abend noch Reichweite auf Insta. Schnapp dir unser iPhone und check mal die Sonnenallee f\u00fcr ne sch\u00f6ne Food Story. Irgendwas Stylisches mit Middle East Delikatessen. So tasty pics aus der syrischen B\u00e4ckerei oder handgemachter K\u00e4se aus Albanien oder what the fuck. Gerne irgendwas mit Refugees, Halal is the the new Black, Bio irgendwas. Hauptsache kein Proll-Food. Und geil muss es aussehen. Und einen nicen Text dazu. Wie wichtig der ganze Food-Credibility-Mist ist und so.\u201c<br \/>\nSebastian stellte im Instagram-Profil des Smartphones die Zugangsdaten der Urban Food Week ein und dr\u00fcckte es Lisa in die Hand.<br \/>\n\u201ePoste doch am besten gleich selbst. Ich vertrau dir. Hey, und denk an den Hummus-Patzer heute. Wenn das jetzt auch noch schief geht, dann kann ich mir dich nicht mehr leisten!\u201c<\/p>\n<p>Genervt packte Lisa das Telefon in ihren kleinen Rucksack und schwang sich auf ihr altes Damenrad.<br \/>\nIn der Sonnenallee machte sie sich auf die Suche nach Input f\u00fcr ihr fancy Food Posting.<br \/>\nIm \u201eK\u00e4se-Atelier Meier und Freunde\u201c verriet man ihr aber, dass man grunds\u00e4tzlich kein Interesse an einer kapitalistisch-medialen Verwertung der handgefertigten K\u00e4seskulpturen aus der Uckermark hatte, die Jungs vor der syrischen B\u00e4ckerei vertrieben sie mit Gel\u00e4chter und Pfiffen vom Schaufenster und die Schmuckdesignerin des \u201eKichererbsenkolletivs\u201c, das Hals- und Armketten aus H\u00fclsenfr\u00fcchten herstellte, wies darauf hin, dass man bis zum Launch der Kollektion auf dem Kunstfestival 48-Stunden-Neuk\u00f6lln keine Publicity w\u00fcnsche.<br \/>\nLisa wurde nerv\u00f6s. Ihr Telefon vibrierte. Es war nat\u00fcrlich Sebastian.<br \/>\n\u201eHey Lisa, wie lange brauchst du noch? Die Checker von der Urban Food Week werden ungeduldig. Wenn wir bis 21 Uhr nichts online stellen, sinkt die Conversion-Rate und wenn das heute schiefgeht, dann\u2026\u201c<br \/>\n\u201e\u2026dann kannst du dir mich nicht mehr leisten. Ich wei\u00df!\u201c Lisa streckte einen Mittelfinger in Richtung Display.<br \/>\n\u201eHey hey, nun mal nicht aggro werden, junge Frau. Du willst doch auch, dass das Posting abgeht, oder? Geh doch einfach in einen Bio-Laden, kauf ein paar dirty Karotten, Chia Samen und Roggenbrot, pack das Ganze auf ne Parkbank und mach ein paar nice Shots. Urban, Veggie, cool!\u201c<br \/>\nLisa legte auch und schaute auf die Uhr.<br \/>\nEs war 20:43.<br \/>\nIn der Bio-Company suchte sie verschrumpelte Rote Beete, R\u00e4uchertofu und ein paar Bio-Zitronen zusammen und legte die Waren aufs Kassenband. Als sie ihre EC-Karte z\u00fcckte, sch\u00fcttelte der Kassierer den Kopf und deutete auf einen kaum lesbaren Zettel: Cash only.<br \/>\nLisa kramte in ihrem Rucksack nach Geld. Sie hatte noch 1,60 Euro Bargeld. Das reichte noch nicht mal f\u00fcr die Rote Beete.<br \/>\nDer n\u00e4chste Geldautomat war zum Gl\u00fcck nicht weit. Auf dem Display stand:<br \/>\nAuszahlung nicht m\u00f6glich. Bitte kontaktieren sie ihre Bank.<br \/>\nLisa Lippen begannen zu beben.<br \/>\nSie rief Sebastian an:<br \/>\n\u201eHey, ich hab keine Kohle auf dem Konto und kann jetzt kein fancy Bio Food f\u00fcr das Posting kaufen. Sag mal, hast du mir \u00fcberhaupt schon die 400 Euro \u00fcberwiesen?\u201c<br \/>\n\u201eWow, Dicker, das kommt jetzt aber vorwurfsvoll r\u00fcber, Lisa. Ich muss schon sagen, bei deiner Performance jetzt mit solchen Forderungen zu kommen. Also, ich kann doch nicht wissen, dass es bei dir finanziell so d\u00fcster\u2026 Hast du eigentlich schon mal auf die Uhr geschaut? Es ist jetzt f\u00fcnf vor neun und wir brauchen jetzt wirklich dieses verdammte Food Posting!\u201c<br \/>\nSebastian legte auf. Lisa zog ihre EC-Karte aus dem Automaten.<br \/>\n\u201eWer ist das Arschloch, das dich so fertig macht?\u201c, fragte pl\u00f6tzlich eine fremde Stimme von unten. Es war eine obdachlose Frau, die neben dem Geldautomaten auf einer grauen Wolldecke sa\u00df.<br \/>\n\u201eMein Boss\u201c, sagte Lisa und wischte sich die Augen. Ihre Finger waren feucht von Tr\u00e4nen und schwarz vor Wimperntusche.<br \/>\n\u201eAch, blo\u00df der Boss!\u201c Die Frau l\u00e4chelte weise. \u201cWei\u00dft du, der Kapitalismus lebt auch davon, dass sich die Arbeiterklasse ohne Widerstand unterdr\u00fccken l\u00e4sst. Ich sage nur: Eat The Rich!\u201c Lisa sah, dass vor der Obdachlosen ein paar Lebensmittel standen. 3 Becher Schoko-Pudding, eine aufgerissene Packung Mett und Billig-Salami.<br \/>\nEs war 20:58 Uhr.<br \/>\n\u201eDarf ich mir dein Essen kurz ausleihen?\u201c, fragte sie die obdachlose Frau und stellte die Lebensmittel vor den Geldautomaten. Lisa knipste ein paar Bilder, hantiere ein wenig mit dem iPhone herum und sagte: \u201eFeierabend!\u201c<br \/>\nDann gab sie der Frau die Lebensmittel zur\u00fcck, kaufte von ihren letzten 1,60 Euro zwei Sterni und reichte eins der obdachlosen Frau. Die lud Lisa ein, sich zu ihr zu setzen.<br \/>\nLisa prostete der Frau zu und nahm einen tiefen Schluck.<br \/>\n\u201eWas hast du da gerade gemacht auf dem Telefon?\u201c, wollte die Frau wissen.<br \/>\n\u201eAch, nichts weiter. Nur grad mein Praktikum geschmissen.<br \/>\n\u201cLisa nahm das Telefon und las ihr Posting vor, das soeben mit den 1.800 Followern auf Instagram, 2.300 Freunden auf Facebook und per Twitter mit 85 Multiplikatoren und 23 Presseagenturen geteilt wurde.<\/p>\n<p>&#8222;Eat The Rich! Mit diesen Food Fails vertreibst du Urban-Food-Week-Bonzen, Life-Style- Nazis und Agentur-Arschl\u00f6cher aus deinem Leben:<br \/>\n<strong>Fake Pudding &#8211; <\/strong>\u00dcberrasche deine Fuzzy-Freunde mit einem Wunderwerk der Verdickungsmittelindustrie. Der gef\u00e4rbte Schokoschleim kommt zwar eher geschmacklos daher, aber das Kr\u00f6nchen aus FCKW-aufgesch\u00e4umter Sahne aus garantiert nicht nachhaltigem Kuh-Knast schmeckt nach Karius und Baktus. Besonderes Feature: Die Zutatenliste, die l\u00e4nger ist als die Schlange vorm Berghain!<br \/>\n<strong>Plastik-Salami &#8211; <\/strong>Wenn dir selbst Fleisch noch zu w\u00fcrdevoll ist, greif zu diesem Block an Talg und Spices. Garantiert tasteless, daf\u00fcr aber sehr fetthaltig. Salami ist schlechtes Gewissen als Aufschnitt. Mein Tipp: Als Gastgeschenk den Food-Bonzen in die rote Kokos-Linsensuppe schnippeln. Minimiert die Zahl deiner Insta-Follower garantiert!<br \/>\n<strong>Meet the Mett &#8211; <\/strong>Hat die Konsistenz von gestocktem Sperma und schmeckt auch so. Salzig und billig. Liegt stundenlang im Magen und zieht Fettf\u00e4den in der Kauleiste. Du wolltest schon immer aus dem Mund riechen wie ein totes Schwein? Kommt vor allem beim ersten Tinder-Date mit einer veganen Beauty Queen total cremig.<br \/>\n<em>#foodfailforever #sattstattsch\u00f6n #ihrkotztmichan #byebye #boozeandbuzz #socialmedia-kz<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kostete Lisa dieses Posting ihr Praktikum. Aber als Teil ihrer Bewerbungsmappe f\u00fcr Leipzig war es Gold wert. Nur wenige Wochen sp\u00e4ter erhielt sie ein Schreiben der Kunsthochschule mit der Zusage f\u00fcr den Studienplatz und dieser handschriftlichen Notiz:<br \/>\n\u201eEat The Rich!\u201c ist eine sehr mutige Arbeit. Ein Statement gegen die schleichende Verarmung der Mittelschicht, eine provokante Demaskierung der zunehmenden Inszenierung von Lebensmitteln im Kontext sozialer Medien. Kapitalismuskritik an der Wurzel. BRAVO und willkommen in Leipzig!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(von J\u00f6rg Olvermann) Mit einem lauten Seufzen baute sich Sebastian vor Lisas Schreibtisch auf und hielt ihr einen Ausdruck unter die Nase: \u201eLisa, lies mir doch mal dein Rezept-Posting f\u00fcr die Urban Food Week vor.\u201c &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[20,19],"class_list":["post-388","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-joerg-olvermann","tag-augmenting-reality","tag-sonnenallee"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=388"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/388\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":389,"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/388\/revisions\/389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mischmash.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}