{"id":69,"date":"2015-07-25T09:32:53","date_gmt":"2015-07-25T07:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-rinnsteins.de\/?p=69"},"modified":"2022-06-20T22:10:42","modified_gmt":"2022-06-20T20:10:42","slug":"hamstern-gehen-in-der-pfalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mischmash.de\/?p=69","title":{"rendered":"Hamstern gehen in der Pfalz"},"content":{"rendered":"<p><em>(von Judith H. Strohm)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Dame? Die fasziniert dich wohl? Aber ja, kann ich mich erinnern, sehr gut erinnern sogar \u2013 an diese Dame im Sp\u00e4tsommer &#8217;48 &#8211; als w\u00e4re es gestern gewesen.<\/p>\n<p>Aber was gestern war&#8230; Ach, Kind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also gut.<\/p>\n<p>Die Dame jedenfalls. Sie stieg vom Kutschbock hinunter und es war deutlich: Das ist sonst nicht ihr Platz.<\/p>\n<p>Selbst den Knecht haben sie eingezogen. Und jetzt ist er wohl in Gefangenschaft, sagte sie zur Begr\u00fc\u00dfung und so, als m\u00fcsste sie sich f\u00fcr irgendetwas entschuldigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mein Sepp, den Opa meine ich, mein Sepp also war da auch noch nicht zur\u00fcck. Sollte erst im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr kommen. An einem Donnerstag stand er da, so pl\u00f6tzlich, mit eingefallenen Wangen und stumpfen Augen. Sauerkrautsuppe h\u00e4tten sie gehabt, nichts als Sauerkrautsuppe d\u00fcnn wie Wasser, in diesem Lager in Rum\u00e4nien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Bauer hatte jedenfalls ein Schwein gebracht, und der Vater war ja Metzger und hat es schwarz geschlachtet, gab es nicht bei den Beh\u00f6rden an. Die h\u00e4tten es ja auf kleine Portionen aufgeteilt, solche P\u00e4ckchen, eingeschlagen in Fettpapier, und gegen Lebensmittelmarken abgegeben. So wenig bekam man f\u00fcr eine Marke, konnte man kaum eine Suppe von kochen. Mein Vater hat schwarz geschlachtet und aus dem Schwein Schinken gemacht und auch W\u00fcrste. Mit dem Adoli, meinem j\u00fcngsten Bruder, wollte ich also hamstern gehen, das hei\u00dft, die Sachen eintauschen gegen das, was wir fanden. Zus\u00e4tzlich hat der Vater uns einen Korb mit M\u00f6hren und Kohlrabi hinter den Kutschbock gestellt und gesagt, man wei\u00df ja nie, was heute die W\u00e4hrung ist.<\/p>\n<p>Bringt mir daf\u00fcr was Gutes, sagte er und versuchte dabei zu lachen. Ich dachte nur: Ja, was Gutes, hoffentlich. Und was, wenn nicht? Daran wollte ich gar nicht denken.<\/p>\n<p>Als das Wetter gut war, fuhren wir los. Das Pferd vom Vater ging gut, auch wenn es damals nicht viel Futter bekam &#8211; wie wir alle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf lagen \u00fcberall noch die Tr\u00fcmmer. Saarbr\u00fccken war praktisch zerst\u00f6rt, und im Wnter &#8217;44\/ &#8217;45 hatte es auch auf Neunkirchen und Homburg Bomben geregnet. Irgendwann war der R\u00e4umungsbefehl gekommen. Auch wir waren zuerst im Bunker, aber dann doch evakuiert.<\/p>\n<p>Wir fuhren entlang der Stra\u00dfen, alles kriegsversehrt, links und rechts die Ruinen, in denen aber schon wieder Leben war, sogar S\u00e4uglinge h\u00f6rte man schreien.<\/p>\n<p>Deine Mutter kam ja dann auch ganz schnell, als mein Sepp endlich wieder daheim und bei Kr\u00e4ften war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damals waren wir praktisch Kolonie oder franz\u00f6sisches Protektorat. Und wir, ich kann es nicht genau sagen, irgendwie, ja, waren wir damals franz\u00f6sisch, auch wenn wir nicht wirklich Franzosen waren. Aber auch wenn wir zu Frankreich geh\u00f6rten, war dort nichts zu holen. Die hungerten doch selbst. Au\u00dferdem mochten sie die Deutschen nicht.<\/p>\n<p>Zu Frankreich hin war der Schlagbaum weg, aber zur Pfalz hin gab es jetzt jedenfalls eine Grenze. Der Schlagbaum ging hoch bis abends um sechs und dann erst wieder am n\u00e4chsten Morgen. Die Z\u00f6llner d\u00f6sten im Schatten des Zollhauses und winkten uns durch. Heraus ging es immer leicht. Nur hinein bringen durfte man nicht alles, hinein ins Saargebiet, wie das damals hie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich fuhren wir zum Hamstern in die Pfalz. Der Adoli hatte geh\u00f6rt, dass die Tabakbauern geerntet hatten, zum ersten Mal nach dem Krieg. Tabak war beim Hamstern die beste W\u00e4hrung. Wir hatten doch alle kein Geld. Und jedenfalls gab es nichts mehr f\u00fcr Geld. Und satt wird man von Geld sowieso nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einem Dorf hatten wir den Schinken gegen ein Paar Schuhe getauscht, neuwertig waren die, schwarz und gl\u00e4nzend. Hoffentlich waren sie gut f\u00fcr den Vater, denn wenn nicht.<\/p>\n<p>Am Mittag waren wir dann mit der Dame verabredet. An einer Wallfahrtskapelle, St. Pirmin. Nie zuvor bin ich dort gewesen, und ich w\u00fcsste auch nicht, dass ich sp\u00e4ter nochmal da war. Ihre Kutsche stand unter einer Linde und sie glitt also vom Kutschbock hinunter. Noch nie hatte ich eine solche Dame gesehen. Ich erinnere mich an ihre schlanke Taille, als w\u00fcrde sie ein Mieder tragen und ihr feines Gesicht. Und an diese Handschuhe, bestes Ziegenleder. Dass sie von einem Gut kam, glaubte ich sofort. Herrschaftlich sah sie jedenfalls aus, noch kein graues Haar. Ich dagegen: Wie eine B\u00e4uerin, das Kleid aus so derbem Vorhangstoff, an den F\u00fc\u00dfen alte M\u00e4nnerschuhe. Die Dinge mussten solide sein. Geschafft haben wir viel damals, und nichts war zu schwer f\u00fcr uns Frauen. Die M\u00e4nner waren ja noch weg. Der Vater war als erster aus dem Osten zur\u00fcck. Nur der Adoli war uns als einziger die ganze Zeit \u00fcber geblieben, weil er gerade so noch zu jung war f\u00fcr die Flak.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Dame jedenfalls erz\u00e4hlte von dem Knecht, den die Deutschen eingezogen h\u00e4tten und von den Amerikanern, die sich jetzt im Gutshof ausbreiteten.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise muss mein Vater das nicht mehr erleben, Gott hab ihn selig, hat sie gesagt und sich bekreuzigt.<\/p>\n<p>Der Adoli war unruhig.<\/p>\n<p>Und? Gibt es jetzt Tabak oder nicht?, sagte der Adoli irgendwann.<\/p>\n<p>Er war ein Hei\u00dfsporn, immer ungeduldig.<\/p>\n<p>Die Dame l\u00e4chelte. Sie kn\u00f6pfte den Mantel auf und zog ein flaches Paket heraus. Man sah nur verschn\u00fcrten Stoff. Aber dann zog sie an der Kordel und die goldbraun getrockneten Tabakbl\u00e4tter lagen da mit d\u00fcnnen Adern wie Blutbahnen.<\/p>\n<p>Es ist nicht ganz die Vorkriegsqualit\u00e4t, sagte sie. Da war sie ehrlich. Aber sie w\u00e4re mit der Ernte zufrieden.<\/p>\n<p>Ich bot ger\u00e4ucherte W\u00fcrste an.<\/p>\n<p>Der Adoli scharrte mit dem Schuh im Sand, dass es staubte, und ich zischte nur. Zscht! Zschscht!<\/p>\n<p>Und sie fragte doch tats\u00e4chlich nach Gem\u00fcse! Ich meine, das muss man sich mal vorstellen! Ich meine, ich hatte mir vorgestellt, dass da, wo Tabak wuchs, auch anderes angebaut wurde. Ich \u00fcberlegte sofort, dass wenn sie also Gem\u00fcse wollte, ich ihr sicher die Karotten lassen m\u00fcsste oder wenigstens f\u00fcnf oder sechs Kohlrabi.<\/p>\n<p>Diese Amerikaner essen uns noch die Haare vom Kopf, sagte sie und ich habe verstanden, was sie meinte.<\/p>\n<p>Karotten haben wir und auch Kohlrabi, sagte ich.<\/p>\n<p>Kohlrabi, wirklich, Kohlrabi?, sagte sie. Vor Ewigkeiten h\u00e4tte sie welchen gegessen, noch vor dem Krieg.<\/p>\n<p>Kohlrabi.<\/p>\n<p>Wie ihre Augen gl\u00e4nzten!<\/p>\n<p>Dann also ein Kohlrabi und f\u00fcnf W\u00fcrste, sagte ich.<\/p>\n<p>Drei Kohlrabi! Das ist der beste Pf\u00e4lzer Tabak, den sie zur Zeit finden.<\/p>\n<p>Ich unterdr\u00fcckte ein Schmunzeln und sagte ganz schnell und bevor sie es sich anders \u00fcberlegte:<\/p>\n<p>Zwei Kohlrabi!<\/p>\n<p>Und sie streckte mir ihre Hand hin und ich ergriff das weiche Leder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die sollen die Amerikaner aber nicht bekommen!, sagte sie und zwinkerte mir zu. Dann steckte sie die beiden Kohlrabi in ihre Handtasche.<\/p>\n<p>Da habe ich vielleicht geguckt. Kohlrabi in die Handtasche. Wo gibt&#8217;s denn sowas?<\/p>\n<p>Ich habe mir vorgestellt, wie die Kohlrabi in der Tasche liegen, Seite an Seite mit einem Hornkamm, einem Taschenspiegel und einem Parf\u00fcmfl\u00e4schchen, dazu ein wei\u00dfes, mit Bleiche behandeltes Taschentuch mit Spitze umh\u00e4kelt. Das roch nach Kernseife, vielleicht auch nach Lavendel oder K\u00f6lnisch Wasser.<\/p>\n<p>Jaja, lach du nur, aber stell dir doch mal diese Nachbarschaft meiner Kohlrabi vor!<\/p>\n<p>Vielleicht hat man sie sp\u00e4ter sogar auf echten Porzellantellern serviert und mit Silberbesteck gegessen. Irgendwie machten mich diese Gedanken froh.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber wir mussten ja noch zur\u00fcck. Und der Weg war weit. Kurz vor der Grenze band ich mir das B\u00fcndel mit dem Tabak um den Leib, wickelte die Stoffbahnen um meinen Bauch und R\u00fccken herum, dazwischen die feinen Tabakbl\u00e4tter. Ich dachte, dass ich jetzt auch ein feines Mieder und eine schlanke Taille h\u00e4tte, zog alles glatt und dar\u00fcber war ja das Kleid. Das w\u00fcrde niemandem auffallen, durfte niemandem auffallen. Die Einfuhr von dem Tabak ins Saargebiet h\u00e4tte Zollgeb\u00fchren gekostet, hohe Steuern, aber wir hatten ja kein Geld. Hamstern gehen hie\u00df auch immer, die Sachen \u00fcber die Grenze schmuggeln. Doch irgendwie hatte das alles lange gedauert, zu lange.<\/p>\n<p>Was soll ich sagen?<\/p>\n<p>Ach, der Schlagbaum war unten, als wir ans Zollhaus kamen.<\/p>\n<p>Morgen fr\u00fch um sechs machen wir wieder auf, sagte der Grenzer. Und dann: Aber ihr k\u00f6nnt hier schlafen, da drin gibt es eine Zelle, dort k\u00f6nnt ihr euch auf die Pritsche legen, nat\u00fcrlich lasse ich die T\u00fcr offen.<\/p>\n<p>Wie der lachte!<\/p>\n<p>Ich sagte, vielen Dank, aber&#8230; Ich traute den Z\u00f6llnern nicht.<\/p>\n<p>M\u00e4dchen, hat er gesagt mit so einer ganz dunklen Stimme, M\u00e4dchen, ich tue dir sicher nichts und hier findest du weit und breit keine Unterkunft.<\/p>\n<p>Er schaute so, dass mir nichts mehr einfiel. Und der Adoli und ich gingen in das Zollhaus und in die Zelle.<\/p>\n<p>Hungrig legten wir uns hin, haben nicht getraut, eine Karotte oder eine Wurst vom Wagen zu holen, weil die Grenzer uns auch leicht alles h\u00e4tten abnehmen k\u00f6nnen. Und das&#8230; nein, ich wollte nicht daran denken. Also lagen wir hungrig da und h\u00f6rten uns atmen. Der Adoli schlief ganz schnell ein und ich auch, so m\u00fcde waren wir.<\/p>\n<p>Mitten in der Nacht wurde ich wach. Mir war so hei\u00df, das kannst du dir nicht vorstellen, und mir war schlecht. H\u00e4tte ich vorher etwas gegessen, jetzt h\u00e4tte ich es ganz sicher erbrochen, so \u00fcbel ging es mir. Und es wurde immer schlimmer. Kopfschmerzen. Herzrasen.<\/p>\n<p>Kalter Schwei\u00df stand mir auf der Stirn, lief \u00fcber meinen R\u00fccken, eigentlich \u00fcber den ganzen K\u00f6rper und ich zitterte. Siehst du, so habe ich gezittert.<\/p>\n<p>Ich kann gar nicht sagen, wie elend es mir ging.<\/p>\n<p>Das Nikotin kam aus dem Tabak heraus und zog in meine Haut und ich merkte, wie es schlimmer wurde, eine Vergiftung, regelrecht. Aber ich konnte ja nichts machen.<\/p>\n<p>Irgendwann weckte ich aber doch den Adoli. Ich dachte wirklich, jetzt bist du gleich tot.<\/p>\n<p>Mia, halte durch, sagte der, halte durch! In wenigen Stunden sind wir daheim.<\/p>\n<p>Noch vor Tagesanbruch gingen wir hinaus, also ich schleppte mich irgendwie ins Freie, und gaben dem Pferd einen Eimer Wasser. Ich trank auch, als h\u00e4tte ich seit Tagen nicht getrunken, obwohl der Grenzer nur Brunnenwasser hatte und man konnte nie wissen, ob nicht gerade eine Katze darin ersoffen war.<\/p>\n<p>Der Grenzer sah mich pl\u00f6tzlich ganz genau an und ich dachte schon: Oh Gott, der hat was gemerkt. Jetzt ist alles aus.<\/p>\n<p>Der Grenzer sagte, ich w\u00fcrde nicht gut aussehen.<\/p>\n<p>Meine Knie, das kannst du dir vorstellen, butterweich. Gezittert habe ich, gezittert \u00fcberall.<\/p>\n<p>In anderen Umst\u00e4nden, wie?, sagte der Grenzer mit einem strengen Ton. Er pfiff und sah mich so von der Seite an, regelrecht unangenehm, als w\u00e4re ich eine von denen, die das Kind eines anderen kriegen, w\u00e4hrend der eigene Mann noch in Gefangenschaft ist.<\/p>\n<p>Ich konnte schon nichts mehr sagen. Schwitzte und zitterte, musste mich konzentrieren, um mich aufrecht zu halten.<\/p>\n<p>Noch vor sechs Uhr sagte der Z\u00f6llner pl\u00f6tzlich: Also jetzt geht schon, bevor Sie mir hier verrecken, junge Frau.<\/p>\n<p>Der Adoli zog mich hoch auf den Wagen. Ich sa\u00df gekr\u00fcmmt, vor lauter Schmerzen, meine Nase lag praktisch auf meinen Knien. Ich h\u00f6rte nur noch das Schlagen der Hufe auf dem Asphalt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mach Halt! sagte ich irgendwann in einem Waldst\u00fcck und der Adoli fuhr an den Rand und drehte sich zur Versicherung in alle Richtungen. Ich riss mein Kleid auf, dass die Kn\u00f6pfe absprangen und schrie: Hilf mir, Adoli, so hilf mir doch! Er z\u00f6gerte, weil ich doch die gro\u00dfe Schwester war und auch verheiratet und \u00fcberhaupt. Stell dich nicht so an!, rief ich, ich brauche Luft, schrie ich, Luft!<\/p>\n<p>Und unsere H\u00e4nde gingen durcheinander und irgendeine Hand riss mir den Stoff vom Leib und den Tabak auch. Und die Haut und der Stoff waren schwei\u00dfnass und gelb, dass es mich vor mir selbst ekelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, als der Vater die Plane auf der Ladefl\u00e4che zur\u00fcckschlug, fanden wir zwei Karotten. Mehr hatten uns die Grenzer nicht gelassen. Als Metzger braucht man Kraft und &#8211; um so ein Tier zu t\u00f6ten &#8211; auch einen Willen. Dagegen kam ich nicht an. Gleich beim ersten Schlag ging ich zu Boden und lag da wie bet\u00e4ubt. Der Adoli ist sofort dazwischen und hat alles abbekommen. Als erstes kam immer der Schlag, unm\u00e4\u00dfig und roh, und wenn man am Boden lag, dann trat der Vater mit den Schlachterstifeln auf einen ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Tabak haben wir teuer bezahlt, sagte der Adoli sp\u00e4ter, als ich ihm einen Kr\u00e4uterwickel auf die blauen Flecken gelegt habe.<\/p>\n<p>Wei\u00dft du, eigentlich war er ja noch so jung, der Adoli, und ein richtiger Halbstarker, aber wo er Recht hat, hat er Recht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(von Judith H. Strohm) &nbsp; Diese Dame? Die fasziniert dich wohl? Aber ja, kann ich mich erinnern, sehr gut erinnern sogar \u2013 an diese Dame im Sp\u00e4tsommer &#8217;48 &#8211; als w\u00e4re es gestern gewesen. 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