{"id":720,"date":"2025-06-29T09:53:50","date_gmt":"2025-06-29T07:53:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mischmash.de\/?p=720"},"modified":"2025-06-29T10:03:22","modified_gmt":"2025-06-29T08:03:22","slug":"luftangriffe-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mischmash.de\/?p=720","title":{"rendered":"Luftangriffe (2025)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"J\u00f6rg Clip 1\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6AYD9OboZ_s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Text im Clip<\/strong><\/em><br><em>Eberhard hatte Ellen eine gef\u00fchlte Ewigkeit nicht gesehen. Sie war ja auch monatelang nur unterwegs gewesen. Erst die Lesereise durch die Schweiz, dann die Buchmesse in Leipzig,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auftritte in Talkshows in M\u00fcnchen, Mainz und Hamburg. Doch an diesem Abend hatten beide endlich mal wieder Zeit f\u00fcr sich und eine gute Flasche Rotwein<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>\u201eMeine liebe Ellen, ich freu mich so f\u00fcr dich,\u201c sagte<\/p>\n\n\n\n<p>Eberhard, \u201e500.000 verkaufte Exemplare. Und Andrea Sawatzki spricht das Audio Book? Atemberaubend!\u201d\u201eAch Ebi\u201c, sagte Ellen erstaunlich bedr\u00fcckt, \u201eder ganze Trubel um das Buch, das wirbelt mich ganz sch\u00f6n durcheinander. Diese ganze Aufregung\u2026Mit \u201eAufregung\u201c meinte Ellen die hitzigen Debatten, die sich in Deutschland kurz nach demErscheinen ihres Buchs in der \u00d6ffentlichkeit entfachten. Denn Ellen Stein, eigentlich eine bis dato eher unbekannte freie Journalistin, hat mit ihrem Erstlingswerk den Nerv der Zeit getroffen.<br><strong>Der Titel: PANDEMIE &#8211; LUFTANGRIFF DER SEUCHEN!<\/strong><br>Ihr Thriller handelt vom Tod eines deutsch-russischen Virologen, der im Dienst eines nicht n\u00e4her genannten Geheimdienstes in einem Labor in Hessen ein t\u00f6dliches, hochansteckendes Virus z\u00fcchtet. Er versucht schlie\u00dflich, den Erreger ins Land seiner Auftraggeber zu liefern, wird jedoch auf dem Frankfurter Flughafen erschossen. Die Virusproben verschwinden spurlos und wenige Wochen sp\u00e4ter tauchen in Berliner Regierungskreisen erste Erpresserschreiben auf, die mit bioziden Anschl\u00e4gen drohen. In einer Traglufthalle eines Brandenburger Tennisclubs Mahlow sterben kurz danach 12 Spieler*innen an einer pl\u00f6tzlich einsetzenden Atemnot.\u00a0<br>Eberhard goss Ellen Rotwein nach.<br>\u201eEllen\u201c, sagte Eberhard, \u201ebei aller Freundschaft: Du musst zugeben, dass die Aufregung erst durch deinen Verlag und dein Schweigen so richtig befeuert werden. Deine Verlegerin hat doch in diesem 3Sat-Interview betont, PANDEMIE sei eben keine reine Fiktion. Dass du auf Quellen aus Geheimdienstkreisen gesto\u00dfen bist \u2013 und genau daraus dein Buch entstanden ist. Und dass du dich weigerst, dazu Stellung zu nehmen, um deine Informanten und dich selbst zu sch\u00fctzen. Ganz Deutschland will jetzt wissen, ob an der Story was dran ist!\u201c<br>Ellen stellte ihr Glas ab. Ihre Stimme zitterte.<br>\u201eIch kann dieses Thema nicht mehr h\u00f6ren. Langsam bereue ich es, PANDEMIE \u00fcberhaupt geschrieben zu haben. Ich h\u00e4tte einfach bei meinem Neuk\u00f6llner Foodblog und den Volkshochschulkursen bleiben sollen.\u201c<br>\u201cSiehst du? Du weichst aus!\u201c, beharrte Eberhard \u201eUnd genau das macht das Buch so umstritten und so erfolgreich.\u00a0<br>Ellen seufzte. \u201eMag sein, aber bitte Ebi, lass uns nicht das sch\u00f6ne Wiedersehen von dieser Geschichte ruinieren. Erz\u00e4hl mal lieber, was bei dir los war. Du bist noch nach deiner Burn Out Reha richtig durchgestartet und hast sogar eine\u00a0 Coaching-Ausbildung angefangen\u2026 Erz\u00e4hl mal!\u201d<br>Der Rotweinabend ging beschwingt weiter und erst sp\u00e4t zu Ende. Dann herrschte Funkstille.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>Zwischenspiel: Gidre tanzt &#8222;Air&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Air 48H\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jk71tWcjQ3c?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Nachdem Ellen auch am vierten Tag nicht auf Eberhards Nachrichten reagierte, klingelte er an ihrer Wohnungst\u00fcr. Es dauerte eine gef\u00fchlte Ewigkeit, bis er Schritte auf der anderen Seite h\u00f6rte. Ellen \u00f6ffnete die T\u00fcr einen Spalt breit. Die Haare zerknittert. Mit tiefen Augenringen. Wortlos bat sie ihn herein.\u00a0\u201cIch hab mir echt Sorgen gemacht, Ellen, was ist denn los mit dir?\u201d, fragte er.<br>\u201dAch, bich bin total ger\u00e4dert, sagte sie, \u201cich schlafe nachts kaum, hab so komische Tr\u00e4ume Tags\u00fcber komme ich aus dem Telefonieren nicht mehr raus. Gestern hat so ein Typ angerufen, der meinte er sei vom BND und wollte mich zu meinen Quellen f\u00fcr den Roman befragen. Und stell dir vor, Dunja Halali hat sogar pers\u00f6nlich angerufen, um mich zu einem Interview ins ZDF Morgenmagazin einzuladen.\u201d<br>\u201cIst das nicht die Publicity die du dir immer gew\u00fcnscht hast?\u201d, fragte Eberhard erstaunt, \u201coder steckt doch etwas anderes dahinter? Vielleicht hast du ja wirklich Informationen, dass bald ein Terroranschlag mit Viren bevorsteht. Ich denke, mit dem BND solltest du reden. Unser Land ist vielleicht in gro\u00dfer Gefahr!\u201d<br>\u201cEberhard, h\u00f6r auf. Ich hab dir doch gesagt, ich kann im Moment zum Roman nichts sagen. Das macht jetzt alles der Verlag. Ich bin einfach nur durch den Wind. Das wird schon wieder!\u201d<br>Ellen komplimentierte Ebi hinaus, doch er blieb unruhig, so als h\u00e4tte er bereits geahnt, was wenige Stunden sp\u00e4ter geschehen sollte.<br>Mitten in der Nacht riss ein Klingeln an der T\u00fcr Eberhard aus dem Schlaf. Ellen stand vor seiner T\u00fcr. Barfu\u00df und verheult.<br>\u201eIch kann nicht mehr\u201c, keuchte sie leise. \u201eIch hab solche Angst.\u201c<br>Sie fiel ihm um den Hals, klammerte sich fest an ihn. In der K\u00fcche lie\u00df sie sich auf einen Stuhl fallen, st\u00fctze ihren Kopf auf die H\u00e4nde und sagte: Ich tu seit Tagen kein Auge zu. Sie sind \u00fcberall. \u00dcberall<br>\u201eWer?\u201c fragte Eberhard.<br>\u201eMeine Alptr\u00e4ume, Ebi. Ich sehe nachts leuchtende Viren \u00fcberall durch mein Schlafzimmer fliegen. Mit jedem Atemzug befallen sie meine Lunge und machen mich krank. Ich habe den Zwang, die Luft anzuhalten bis mir schwarz vor Augen wird. Ich dachte erst, es sei nur ein bisschen Stress. Aber gerade eben, da hatte ich wirklich den Eindruck, ich w\u00fcrde den Verstand verlieren<br>\u201eEllen\u201c, sagte Eberhard erschrocken, \u201edu brauchst Hilfe. Ich bring dich jetzt sofort in eine Klinik.\u201d<br>\u201cNein\u201d, rief sie, keine \u00c4rzte. Ich glaube, ich brauche jetzt einfach nur einen guten Freund, dem ich mich anvertrauen kann.\u201d<br>\u201cDann ist also doch etwas dran an dem geheimen Virenlabor?\u201d<br>\u201cAber nein, quatsch, das ist es doch gerade! Es gibt keine Viren. Kein Geheimdienst. Keine Labore. Alles erfunden.\u201c<br>Ellen schaute besch\u00e4mt zu Boden: \u201eDer Verlag wollte mein Manuskript zuerst nicht annehmen. Der Plot sei zu banal, die Personen zu klischeehaft. Doch dann hatte die Verlegerin eine Idee. Um dem Roman mehr Traction zu geben, k\u00f6nnte man ja zweideutige Informationen streuen. Man k\u00f6nnte andeuten, dass PANDEMIE auf echten Geheimdienstinfos basiert. Dazu br\u00e4uchte ich mich selbst gar nicht \u00e4u\u00dfern. Die Ger\u00fcchte w\u00fcrde Verlag streuen. Ich br\u00e4uchte nur die Luft anzuhalten und zu schweigen. Wenn der Roman dann einmal erfolgreich etabliert ist, k\u00f6nnte ich dann zur\u00fcckrudern und behaupten, dass alles auf Missverst\u00e4ndnissen beruht.<br>\u201eGeniale Idee!, rief Eberharf aufgebacht. Die \u00d6ffentlichkeit verr\u00fcckt machen und daf\u00fcr in die Bestseller-Listen aufsteigen. Bravo, Ellen!\u201d<br>\u201eIch wei\u00df doch, dass falsch war. Aber jetzt ist es auch irgendwie zu sp\u00e4t. Ich hab eine Verschwiegenheitsklausel unterschrieben. Wenn ich auspacke, verliere ich jeden Cent \u2013 und meinen Ruf als Autorin.\u201c<br>Eberhard war w\u00fctend auf seine Freundin, aber sie tat ihm auch leid.\u00a0<br>Er brachte ihr Schlaftabletten: \u201cJetzt nimm erst mal zwei davon. Das killt alle Viren-Tr\u00e4ume und du kannst ausschlafen. Morgen kannst du mit klarem Kopf dann vielleicht bessere Entscheidungen treffen.<br>Ellen ging.<br>Eberhard tat kein Auge zu. Er schrieb einen Brief, den er im Morgengrauen unter Ellens Wohnungst\u00fcr hindurch schob.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"jo\u0308rgclip3 (luftangriffe)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Wl_hngm1m_s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br><em>Text aus dem Clip: Liebe Ellen, hab ich dir jemals vom Schicksal meiner Gro\u00dfmutter und ihrer Schwester in den letzten Kriegstagen erz\u00e4hlt? Meine Oma Martha war damals zw\u00f6lf, ihre Schwester Sieglind acht Jahre alt. Mein Urgro\u00dfvater Kurt war \u00fcberzeugter Nazi. Als in den letzten Kriegsmonaten klar wurde, dass Deutschland den Krieg verlieren w\u00fcrde hat er den Verstand verloren und verstieg sich in finstere Phantasien. W\u00e4hrend der Luftangriffe sa\u00df er mit den beiden M\u00e4dchen im Luftschutzkeller und erz\u00e4hlte ihnen Schauergeschichten \u00fcber das, was da drau\u00dfen gerade vor sich ging. Dass in den Bomben der Alliierten t\u00f6dliches Giftgas w\u00e4re. Dass das Gas den deutschen, arischen K\u00f6rper in Sekundenschnelle zerfr\u00e4\u00dfe, bis den Menschen die Hautfetzen in gro\u00dfen eitrigen Lappen von den blanken Knochen fielen. Er bestand darauf, dass seine T\u00f6chter im Luftschutzkeller Gasmasken trugen und dass sie nach einem Angriff auf keinen Fall auf die Stra\u00dfe laufen sollten.\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p>Und dann kam der n\u00e4chste Luftangriff. Martha und Sieglind waren alleine zu Hause und liefen in den Luftschutzkeller. Dabei verga\u00dfen sie ihre Masken. Als eine Bombe ins Haus fiel und die Decke des Kellers einzust\u00fcrzen drohte, da wollte Martha ihre Schwester nach drau\u00dfen ziehen. Aber die wehrte sich. \u201cDa ist doch das Gas, hat Vati gesagt! Wir haben keine Masken\u201d, rief sie und verharrte im Keller, wo ihr nur wenige Sekunden sp\u00e4ter ein Balken auf den Kopf fiel. Sie war sofort tot. Meine Oma aber, die konnte ins Freie fliehen und \u00fcberlebte.<br>Erst sehr viel sp\u00e4ter wurde ihr klar, dass ihre kleine Schwester nicht durch den Luftangriff der Amerikaner ums Leben kam, sondern durch die wahnhaften Vorstellungen, die ihnen der Vater in den Kopf gesetzt hatte.<br>In tiefer Freundschaft<br>Dein Eberhard.<\/p>\n\n\n\n<p>Duja Halali: \u201eWillkommen im ZDF Morgenmagazin. Heute haben wir einen ganz besonderen Gast! Ellen Stein. Ihr Deb\u00fctroman PANDEMIE f\u00fchrt seit Wochen die Bestsellerlisten an\u2013 ein Thriller, der nicht nur wegen seiner packenden Handlung f\u00fcr Aufsehen sorgt, sondern auch, weil der Verlag durchblicken lie\u00df, das Buch sei nicht rein fiktiv. Ellen Stein selbst hat sich selbst dazu nicht ge\u00e4u\u00dfert. Doch heute, so k\u00fcndigte sie es bereits gestern auf Instagram an, will sie heute und hier im ZDF \u201eihrer Seele Luft machen. Herzlich willkommen, Frau Stein!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.mischmash.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/luftangriffe-it.pdf\">(Read this in Italian)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text im ClipEberhard hatte Ellen eine gef\u00fchlte Ewigkeit nicht gesehen. Sie war ja auch monatelang nur unterwegs gewesen. 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